Die Kirche in Nieder-Gemünden

Schon früh gab es in Nieder-Gemünden eine Kirche.1227 wird für Nieder-Gemünden zum ersten Mal ein Pfarrer erwähnt .Die alte Kirche war vom Einsturz bedroht und so wurde nach langen Verhandlungen 1755 eine neue Kirche errichtet und 1756 eingeweiht. 1760 erhielt die Kirche eine Heynemann-Orgel.

Es gab in all den Jahren immer wieder Renovierungen. Seit 1972 wird die Kirche mit einer Ölheizung geheizt. 1982 kam ein Taufstein in die Kirche.

Die letzte große Renovierung lief 1997. Die Kirche wurde innen komplett renoviert und erhielt die ursprünglichen Barockfarben. Danach wurde auch die Außenfassade gemacht und dabei auf Barockgelb zurückgegriffen. Das Besondere an dieser Renovierung war, dass sie mit ehrenamtlichen Fachkräften aus dem Ort durchgeführt wurde. Bei allen fachlichen Kriterien, die natürlich eingehalten wurden, spürt man der Kirche noch immer an, dass sie mit viel Sorgfalt und Liebe zum Objekt renoviert worden ist. Sie wirkt  sehr harmonisch, hell und ruhig.

Sie eignet sich wegen der guten Akustik für Konzerte und wegen ihrer Größe für große Gottesdienst, wie z.B. bei der Konfirmation oder große Trauungen.